Johanniswacht: Umsetzung nach Mitgliedervotum

Basierend auf der Mitgliederabstimmung zum Projekt Johanniswacht und der deutlichen Zustimmung (73% Ja) auf der einen, aber auch fortwährender Kritik einiger Bergfreunde auf der anderen Seite hat der Vorstand folgendes Vorgehen beschlossen:

1. Die Projektgruppe Johanniswacht wird mit der Umsetzung des Projektes beauftragt, soweit es sich um die Kletterwege handelt, die in der Projektliste (Stand 06.02.2017) alle KER-Kriterien erfüllen (25 Kletterwege). Bei allen Umsetzungsarbeiten ist der SBB-Mitarbeiter Wido Woicik einzubinden, der über die Einhaltung der technischen KTA-Standards und der Ringabstände wacht.

Auszug aus der Projektschrift: Fritziturm NW-Seite

2. Im Übrigen (17 Kletterwege, die nicht alle KER-Kriterien erfüllen) erfolgt die Umsetzung des Projektes nach Abschluss eines vom Landessportbund begleiteten Streitschlichtungsverfahrens zwischen Kritikern und Befürwortern des Projektes.

Wichtig für die gewollte Schaffung von attraktiven, für den sächsischen Vorstieg auch für Kinder und Jugendliche, Gebietsneulinge und Gelegenheitskletterer geeigneten Kletterwegen im Bereich IV-VIIc ist jedoch nicht nur die Installation der von der Projektgruppe vorgeschlagenen Ringe sondern auch, dass die betroffenen Kletterwege noch einmal ordentlich von Schmutz, Flechten und ungewolltem Bewuchs befreit werden.

Die AG Freischneiden und die Gipfelbetreuer haben da schon viel Arbeit geleistet, dennoch ist noch vieles zu tun. Wir rufen euch auf, mit Hand anzulegen. Prinzipiell an allen dafür freigegebenen Gipfel, aber ganz besonders natürlich an der Johanniswacht. Ideal ist, dies stets in Absprache mit den jeweiligen Gipfelbetreuern zu tun. Die Liste und Informationen zu deren Tätigkeit findet ihr auf http://bergsteigerbund.de/gipfelbetreuer. Die Geschäftsstelle hilft euch gern bei der Kontaktaufnahme. Die Johannismauer sucht auch noch einen Gipfelbetreuer.

Damit dieser Aufruf nicht zu Missverständnissen führt noch einmal ganz deutlich: es geht um die Beseitigung von Schmutz, Flechten und kleinem Bewuchs. Baumfällungen sind zu unterlassen, dies ist die Aufgabe der AG-Freischneiden und erfordert deren Absprache mit dem Sachsenforst.