Projekt Johanniswacht

Ausgehend von den Ergebnissen der Umfrage zum Klettern in der Sächsischen Schweiz im Jahr 2013 haben wir Möglichkeiten gesucht, wie der Wunsch vieler sächsischer Bergsteiger zur besseren Absicherung der Wege im Bereich IV-VIIc umgesetzt werden kann. Dabei sind der Erhalt unserer Klettertradition sowie die Einhaltung der Sächsischen Kletterregeln unverzichtbar. Eine der Möglichkeiten lautet:

Wir überprüfen Kletterwege in einem klar abgegrenzten Gebiet und wir installieren nachträgliche Ringe an Stellen, wo keine guten Schlingen liegen.

Als Projektgebiet wurde die Gipfelgruppe an der Johanniswacht ausgewählt. Dort hat sich die Projektgruppe auf die offensichtlich schlecht gesicherten Wege (mit Ausrufezeichen) und auf die selten gekletterten Wege konzentriert.

Im Ergebnis liegt ein Plan vor, wie bei 42 Kletterwegen durch insgesamt 60 nachträgliche Ringe und 5 Ringversetzungen die Sicherung deutlich verbessert werden kann. Es entstehen dabei keineswegs Sportkletterrouten sondern sächsische Kletterwege – gut gesichert mit Schlingen und Ringen.

Für die Mehrzahl dieser nachträglichen Ringe liegt ausdrücklich die Zustimmung der Erstbegeher vor, keiner der nachträglichen Ringe wird gegen den Willen der Erstbegeher installiert. Die Belange des Naturschutzes wurden von Beginn an berücksichtigt, der Forstbetrieb Neustadt unterstützt das Projekt.

Diese Vorgehensweise ist ein möglicher Weg für die Verbesserung der Sicherheit beim Klettern. Er schließt andere Wege keineswegs aus, sondern ergänzt diese. Das Projekt Johanniswacht ist weder der Auftakt für eine flächendeckende Installation von nachträglichen Ringen noch eine Abkehr von den Sächsischen Kletterregeln.

Der SBB-Vorstand bittet euch um eure Zustimmung zu diesem Projekt. Bitte seht euch unvoreingenommen den Projektplan mit allen Wegen der Johanniswacht an und entscheidet dann. Vielen Dank.

Download Projektplan Johanniswacht

 

 

Argumente für das Projekt
Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.
Gustav Heinemann (Bundespräsident 1969-1974)

Mit dem Projekt Johanniswacht soll das Ergebnis der Umfrage von 2013 für eine bessere Absicherung von Kletterwegen im unfallträchtigen Bereich IV – VII berücksichtigt werden. Es ist eine Möglichkeit, das Votum der Kletterer-Basis in der Praxis umzusetzen.
Mit dem Projekt Johanniswacht wird gezeigt, dass eine verbesserte Absicherung im Rahmen der Sächsischen Kletteregeln möglich ist.
Es soll Ansporn geben zum klassischen sächsischen Klettern in der Seilschaft; gesichert mit guten Schlingen und – dort wo keine Schlingen liegen – mit vernünftig angebrachten Ringen.
Wir denken, beim Projekt Johanniswacht ist das richtige Maß gefunden worden: Die Erstbegeher wurden einbezogen, die zusätzlichen Ringe werden klar erkennbar sein, Schlingenlegen wird nicht überflüssig, die Wege werden keineswegs in Sportkletterrouten verwandelt und dennoch wird hier ein Plus an Sicherheit im mittleren Schwierigkeitsbereich für eine Vielzahl von sächsischen Bergsteigern geschaffen. Erosionsschäden am Zustieg zu den Felsen sollen durch Gipfelpatenschaften und intensive Betreuung verhindert werden.
Wir begrüßen den Ansatz, in Vergessenheit geratene Wege nach gezielter Überprüfung auf vorhandene und fehlende Sicherungsmöglichkeiten mit einzelnen nachträglichen Ringen auszurüsten und damit für die Gemeinschaft der sächsischen Kletterer wieder zu aktivieren.

Wir unterstützen das Projekt und bitten euch um euer „Ja“ für dessen Umsetzung.
Alexander Nareike, Thomas Türpe, Horst Umlauft, Helfried Hering, Heike Hertzschuch, Reinhard Mittag, Gunter Seifert, Torsten Krug, Karlheinz Thimmig, Dietmar Heinicke, Thomas Johne, Joachim Schindler, Gisbert Ludewig, Tom Ehrig, Heiko Lehnert, Frank Wehner, Thomas Eckert, Gerd Höfer, Stefan Jacob, Volker Krause, Jörn Beilke, Gunter Hommel, Wolfgang Prager, Bernd Arnold, Tobias Wolf, Günter Priebst, Falk Richter, Manfred Knabe, Hannes Schneider, Anne Küster, Klaus-Dieter Wagner, Daniel Danzer, Marion Göhler, Tino Tanneberger, Peter Rölke, Enrico Morelli, Uwe Schulze, Sabine Harpain, Chris-Jan Stiller, Torsten Lessig, Thomas Küntscher, Gunter Gäbel, Uli Köhler, Paul Schulze, Uwe Richter, Frank Meißner, Markus Walter, Gilbert Mohyla, Rainer Jäpel, Peter John, Steffen Heimann, Robert Hahn, Falk Bonitz, Stefan Giron, Ralf Schulze, Jens Neumärker, Uwe Brendel, Carsten Beichler, Friederike Paetzold, Daniel Hahn, Falk Köhler, Thomas Knoof, Joachim Friedrich, Dieter Rülker

Argumente gegen das Projekt

‚Nein‘ zum derzeitigen Projektplan – ‚Ja‘ zu gut gesicherten Wegen

Was heißt ‚Nein‘?

In der Abstimmung geht es um die Annahme des DERZEITIGEN Projektplans. Das heißt, wer jetzt mit ‚Nein‘ stimmt, stimmt nicht für eine generelle Ablehnung des Projekts ‚Johanniswacht‘, sondern für eine ernsthafte Überarbeitung und Diskussion des derzeitigen Entwurfs im Verein. Damit bedeutet ‚Nein‘ insbesondere keinen Stillstand bei der Schaffung besser gesicherter, leichterer Wege, wie im Folgenden beschrieben wird.

Warum ‚Nein‘?

Das Ziel des Projektes, besser gesicherte Wege im Bereich IV-VIIc zu schaffen, geht prinzipiell auf ein Anliegen der Mitgliederumfrage von 2013 ein. Allerdings widerspricht das derzeitig geplante Vorgehen dem Wunsch der Kletterer.
Zwar sahen viele einen großen Bedarf an besser gesicherten Wegen, aber gleichzeitig wurde der Erhalt der Tradition als die mit Abstand wichtigste Zukunftsaufgabe des SBB angesehen.
Drei Hauptpunkte werden im Folgenden im Detail erklärt:

  1. Das derzeitige Konzept widerspricht der Umfrage von 2013 und geht unnötige Risiken ein.
  2. Es werden Möglichkeiten erläutert das Konzept zu überarbeiten.
  3. Es gibt alternative Projekte, besser gesicherte Wege zu schaffen, deren Konzept dem Mitgliederwunsch entspricht und die effektiver sind.

Ein ‚Ja‘ bei der Abstimmung bedeutet, dass (b) ernsthafte Korrekturen nicht mehr möglich sein werden und (c) alternative Projekte kaum beachtet und gefördert werden. Insbesondere könnten (a) ähnliche Projekte in Zukunft ohne Einbeziehung der Meinungen der Mitglieder umgesetzt werden. Ein ‚Nein‘ bedeutet Schaffung besser gesicherter, leichter Wege mit – und nicht ohne – Einbeziehung der Mitglieder.

Acht Gründe, mit ‚Nein‘ zu stimmen (ausführliche Details siehe unten):

  1. Das Projekt widerspricht der Umfrage von 2013.
  2. Erklärte Ziele wie das Heranführen von Anfängern und Gebietsneulingen an das Sächsische Klettern werden nicht erreicht.
  3. Das Projekt schafft einen Präzedenzfall für Folgeprojekte.
  4. Es bestehen zahlreiche Inkonsistenzen im Projektkonzept.
  5. Es gab kaum öffentliche Diskussionen und Mitwirkungsmöglichkeiten außerhalb der Projektgruppe.
  6. Der Maßstab für nachträgliche Ringe wird verschoben.
  7. Das Projekt riskiert unnötigerweise den Erhalt der Tradition.
  8. Es gibt alternative Projekte (z.T. bereits im Gange).

Dein ‚Nein‘ zum Projekt Johanniswacht in seiner derzeitigen Form ermöglicht eine qualifizierte Überarbeitung und eine ernsthafte, sachliche Diskussion des derzeitigen Entwurfs im Verein!

1.) Das Projekt widerspricht der Umfrage von 2013.

Die Befürworter des Projekts Johanniswacht berufen sich zur Legitimation auf die Umfrage zum Sächsischen Klettern aus dem Jahre 2013. Das ist aber nicht korrekt: So antworteten zum Beispiel auf Frage 14 der Umfrage 75% aller Befragten, dass „die Entwicklung des Kletterns in der Sächsischen Schweiz“ „so weiter wie bisher“ gehen soll. Der Anteil unter den nicht so schwer Kletternden (IV-VIIc) war sogar noch höher.
Bei Frage 13 handelte es sich um eine offene Frage zu den Zukunftsaufgaben des SBB. Der mit Abstand am häufigsten genannte Punkt war der „Erhalt der Tradition“, welcher 45% der Antworten ausmachte.
In Frage 15 sahen 43% aller Kletterer einen großen Bedarf an besser gesicherten Wegen in den Schwierigkeitsgraden IV bis VIIc. Doch in Frage 17 nach dem Wie lehnten 60% aller Befragten eine „systematische Nachrüstung mit nachträglichen Ringen“ ab. Genau diesen Weg jetzt zu beschreiten, widerspricht also deutlich der Mehrheitsmeinung. Die Ergebnisse der Umfrage finden sich in Kurzfassung auf der Website des SBB.

2.) Erklärte Ziele wie das Heranführen von Anfängern und Gebietsneulingen an das Sächsische Klettern werden nicht erreicht.

Ein erklärtes Ziel des Projektes ist, Anfänger und andere Gebietsneulinge an die Eigenheiten des sächsischen Kletterns heranzuführen. Dieses Ziel wird aber mit den vorgeschlagenen Maßnahmen nicht erreicht. Wesentliche Bestandteile wie

  • das Legen von Schlingen
  • das Einschätzen von Wegen und Risiken
  • die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten

werden nicht geschult, sondern übergangen. Statt an die hohen Ansprüche heranzuführen, werden die Ansprüche reduziert.
Wie soll man denn eine realistische Weg- und Selbsteinschätzung und erst recht das Schlingenlegen lernen, wenn man nur Ringe klinkt?
Ein impliziertes Ziel bzw. der Maßstab, nach dem der Erfolg des Projekts vermutlich gemessen werden soll, sind höhere Begehungszahlen bei wenig beachteten Wegen. Allerdings hat bereits das Freischneiden an der Gruppe Johanniswacht vor wenigen Jahren einen rasanten Anstieg der Begehungszahlen vieler dieser Wege erzeugt – und das bei gleichbleibender Sicherung! Dies legt nahe, dass diese Wege nicht aufgrund ihrer Sicherungslage wenig geklettert worden sind, sondern wegen der schlechten Bedingungen und des geringen Bekanntheitsgrades. Dies legt auch effektivere Alternativen als systematisch nachgerüstete nachträgliche Ringe nahe (siehe 8. alternative Projekte).

3.) Das Projekt schafft einen Präzedenzfall für Folgeprojekte.

Mit der Abstimmung über das Projekt wird noch mehr entschieden. Im Falle eines Folgeprojektes muss davon ausgegangen werden, dass keine erneute Abstimmung mit diesem Aufwand durchgeführt wird. Die ohnehin schon geringe Einbeziehung der Mitglieder würde völlig wegfallen. Es werden also die Weichen für die Zukunft gestellt. Und es ist allgemein bekannt, dass es bereits konkrete Vorstellungen für wenigstens ein weiteres Projekt dieser Art in den Nikolsdorfer Wänden gibt.

4.) Es bestehen zahlreiche Inkonsistenzen im Projektkonzept.

Die Projektgruppe formulierte Kriterien zur Auswahl der Kletterwege für das Projekt (z. B. ‚höchstens eine Begehung pro Jahr‘). Diese Kriterien wurden in der ersten Projektfassung in großem Umfang nicht erfüllt. Die Kommission Ethik und Regeln (KER) griff diese Kriterien auf, ergänzte und verfeinerte sie zu den KER-Kriterien, nach welchen das Projekt überarbeitet wurde. Trotzdem sind unter den 44 im Projekt verbliebenen Kletterwegen lediglich acht, bei denen alle KER-Kriterien als „ausreichend erfüllt“ angesehen werden. 19 Wege verblieben im Projekt, obwohl erkannt wurde, dass sie die KER-Kriterien „nicht ausreichend erfüllen“.

Beispielsweise sollten nur Kletterwege in Betracht gezogen werden, die bisher höchstens einmal im Jahr begangen wurden (1 Beg./Jahr). Trotzdem sind mehrere gut frequentierte Wege auf der Liste (Johannismauer *Nordwand – 10 Beg./Jahr; Mauerblümchen AW – 27 Beg./Jahr; Artariastein !*Nette Wand – 50(!) Beg./Jahr und weitere). Die Auszählungen sind insgesamt zu hinterfragen, beziehen sie sich doch auf einen Zeitraum, in dem das Gebiet zugewachsen war. Seitdem die wesentlichen Felsen wieder freigestellt sind, hat sich die Frequentierung des Gebiets spürbar erhöht.

5.) Es gab kaum öffentliche Diskussionen und Mitwirkungsmöglichkeiten außerhalb der Projektgruppe.

Die Mitwirkungsmöglichkeiten für SBB-Mitglieder beschränkten sich bisher auf eine Möglichkeit zur schriftlichen Stellungnahme/Feedback, welche nicht öffentlich ausgewertet oder beantwortet wurden. Bis heute hat es keine zentrale öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung gegeben, seit das Projekt im September 2016 auf der Internetseite des SBB vorgestellt wurde.

Ganz unstrittig handelt es sich um ein Projekt, in dem Ausbildung eine große Rolle spielt (vgl. 2. Ziele werden nicht erreicht). Trotzdem wurden die Ausbilder und Übungsleiter in die Gestaltung dieses „Übungsgebietes“ bisher nicht einbezogen. Wie soll auf diese Weise eine Ausbildungs- und Übungsmöglichkeit geschaffen werden?

Die Einwände anderer Gruppen und Sektionen wie der Akademischen Sektion Dresden (ASD) spielten keine erkennbare Rolle. Die mit uns über gemeinsame Kletterregeln verbundene Sektion Zittau wurde nicht gefragt.
Auf der Website der ASD ist eine Gegendarstellung der Sektion zu finden, in der sie u. a. darauf hinweist, dass das Projekt ihrer Auffassung nach der Tiroldeklaration und der Erstbegehungs- und Sanierungs-Charta des DAV widerspricht.

6.) Der Maßstab für nachträgliche Ringe wird verschoben.

Unabhängig vom Kletterweg und der Anzahl der Ringe wird es immer Kletterer geben, die mit der Situation über- oder unterfordert sind. Wer setzt die Maßstäbe, nach denen über nachträgliche Ringe (nR) entschieden wird? Die Maßstäbe für nR sind klar definiert, die Arbeitsgruppe nachträgliche Ringe (AGnR) arbeitet danach. Insbesondere ist die Mitarbeit in der AGnR nicht an eine SBB-Mitgliedschaft gebunden, es entscheiden nicht nur Mitglieder des SBB über nR. Das derzeitige Projekt würde sich über die anerkannten Maßstäbe für nR hinwegsetzen (siehe 3. Präzedenzfall).

7.) Das Projekt riskiert unnötigerweise den Erhalt der Tradition.

Man kann, ja man muss gelegentlich einen Weg mit einem nachträglichen Ring begehbar halten. Dafür haben wir eine AGnR, die solche Fälle sorgfältig überprüft. Diese traditionelle Institution, die von einer Mehrheit der Mitglieder unterstützt wird, wird beim vorliegenden Projektkonzept ausgehebelt.

Unabhängig von den einzelnen betrachteten Wegen ist das Projekt unvereinbar mit traditionellen Werten Sächsischen Kletterns. Diesem ist eigen, neben physischen auch psychische Herausforderungen zu meistern. Das ist in den Kletterregeln verankert und ist laut der Umfrage von 2013 auch von den lokalen Kletterern und Besuchern so gewollt. Jedoch führt der derzeitige Projektplan die bisher gelebte Auslegung der Kletterregeln hin zu einem Klettern, bei dem Risiken durch fixe Sicherungen vermeintlich minimiert werden, völlig unabhängig von der Historie der bestehenden Wege.

Das Projekt betritt Neuland. Nie zuvor ist en bloc über fast 50 Wege und 70 Ringe abgestimmt worden. Neuland widerspricht nicht prinzipiell der Tradition. Es sollte lediglich Respekt vor bereits bestehenden Wegen zeigen, Erstbegehern die Eigenverantwortung über ihre Wege zugestehen und die zuständige Fachkommission (AGnR) per Beschluss über nachträgliche Ringe entscheiden lassen.

Im Grundsatzprogramm des SBB zur umwelt- und sozialverträglichen Entwicklung und zum Schutz der Sächsischen Schweiz heißt es: „Der SBB setzt sich für die Förderung des traditionellen sächsischen Kletterns ein, weil dies die Herausbildung einer tiefen Beziehung zu Natur und Landschaft unterstützt. Moralisch anspruchsvolle Kletterwege und lange Zugangswege zu den Klettergipfeln, die eine intensive Auseinandersetzung mit der Felslandschaft erfordern, werden in diesem Zusammenhang als förderlich angesehen.“

8.) Es gibt alternative Projekte (z. T. bereits im Gange).

Überlegungen, wie die erklärten Ziele des Projekts auf andere Weise erreicht werden könnten, existieren. Sie haben aber bisher eine zu geringe Rolle gespielt, obwohl sie dasselbe Ziel mit weniger Risiken und weniger Aufwand erreichen. Als Beispiele seien genannt:

  • Projektgruppe Dornröschenschlaf
  • Anpassen der Geschäftsordnung der AGnR
  • Erarbeiten einer Liste gut gesicherter Kletterwege im Elbsandsteingebirge
  • verstärktes Nutzen und Bewerben vorhandener Übungsgebiete und Klettergebiete mit geringerem psychischen Anspruch
  • Freischneiden lohnender Wandbereiche
  • Schlingen-Lege-“Lehrpfad“ im Klettergarten Liebethal

Eine Forcierung der Tätigkeit der AGnR im Bereich leichterer Wege oder eine Stärkung des Projekts Dornröschenschlaf (beide im Einklang mit den Ergebnissen der Umfrage; vgl. 1. Projekt widerspricht Umfrage) könnten erste Schritte sein. Der Ausbau der Ausbildung an der Schnittstelle Halle/Gebirge ist ohnehin unerlässlich und seit Jahren Thema der Übungsleiter. Mittels der genannten und weiterer Alternativen kann das Heranführen von Vorstiegsneulingen an das Sächsische Klettern gestaltet werden.

Uwe Fretter, André Zimmermann, Christian Glaser, Rocco Ganzert, Claudius Lein, Janet Löffler und Karola Hartmann empfehlen die Ablehnung des Projekts im derzeitigen Bearbeitungsstand.

 

Hintergrundinformationen zum Projekt

Umfrage zum Klettern in der Sächsischen Schweiz, Umfrageergebnisse,
Konzept zur Bergsportentwicklung 2014-2017, Projektgruppen, Projektvorstellung im Mitteilungsblatt 1/2015 (Seite 12)
1. Entwurf (veraltet),

Lagepläne zur Gipfelgruppe

Lageplan und Wegenetz Bielatal (Klefü Blatt 2), Johanniswacht: Mit Sachsenforst abgestimmter Plan Zugänge und Lagerplätze,

Zahlen und Fakten

Statistik zu Kletterwegen, Ringen, Begehungen und Kletterunfällen,

Sonstige Dokumente

Erstbegehungs- und Sanierungs-Charta des DAV, Tirol-Deklaration, DAV-Einschätzung zur Tirol-Deklaration,

 

Der SBB-Vorstand bittet euch um eure Zustimmung zum Projekt in der hier vorgestellen Form.
Wenn es bei dieser Mitgliederabstimmung eine Mehrheit für den vorgelegten Plan gibt, wird dieser umgesetzt. Es ist jedoch keinesfalls gedacht, das Verfahren dann flächendeckend auf die Sächsische Schweiz zu übertragen, auch wenn das Projekt nach seiner Auswertung in 3-5 Jahren als erfolgreich betrachtet wird.

 
Die Abstimmung läuft vom 03. bis zum 30. April. Stimmberechtigte SBB-Mitglieder sollten per E-Mail einen Zugangscode erhalten haben. Dieser Code ist genau für eine Stimmabgabe gültig, ihr solltet ihn niemandem mitteilen. Falls ihr bis zum 04. April 12 Uhr keine Mail mit Zugangscode erhalten habt, so fordert bitte den Abstimmcode über jo2017@bergsteigerbund.de an. Eure Anforderung muss dazu euren Namen und eure Mitgliedsnummer (320/00/XXXXXX) enthalten. Ihr findet die Nummer auf eurem Mitgliedsausweis.

 
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Euer Zugangscode funktioniert nicht? Falls ihr ein Mailprogramm verwendet, was HTML und plaintext Darstellung erlaubt, so nutzt bitte die HTML-Ansicht. Normalerweise ist das die Standardeinstellung und damit funktioniert es. Entschuldigung, falls ihr von dem Problem betroffen sein solltet.
 
Für Mitglieder die aus nachvollziehbaren Gründen nicht an der Online-Abstimmung teilnehmen können, bieten wir auch die Möglichkeit zur Briefwahl an. Die Briefwahlanforderung muss schriftlich unter Angabe von Namen und Mitgliedsnummer erfolgen.
 
Abstimmberechtig sind all diejenigen, die nach unserer Satzung ein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung haben, also Vollmitglieder ab Erreichen des 18. Lebensjahres. Die Entscheidung, die Abstimmung zur Johanniswacht auf SBB-Mitglieder zu begrenzen war keine leichte, diese Variante ist aber die einzig sinnvolle. Wenn man garantieren will, dass jeder nur genau einmal abstimmen kann, so muss man den Personenkreis klar abgrenzen und dann ein Wählerverzeichnis anlegen. Das kann der SBB nur für seine eigenen Mitglieder tun.