Jugend des SBB

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Mit der Wiedergründung des SBB im Jahre 1990 entstand auch die Jugend des Sächsischen Bergsteigerbundes. Anders als die JDAV ist der JSBB kein eigenständiger Verein, sondern dem SBB unterstellt. Zur Jugend gehören die zahlreichen Kinder- und Jugendklettergruppen, die vom SBB und JSBB betreut werden. Auch das jährliche Maiklettern und die Jahresabschlussfahrt in den SBB-Hütten in Saupsdorf und im Bielatal werden vom JSBB organisiert. Die Jugend zeichnen zudem die Kinderkletterlager in den Sommer- und Herbstferien aus, welche zahlreiche Jugendleiter*innen ehrenamtlich betreuen und planen.

Anfänglich mit weniger als fünfzehn Teilnehmenden und nur einer Woche 2003 gestartet und kurzzeitig unter Kritik gestanden, da es zu wenig Teilnehmende gab, sind unsere Kinderkletterlager mittlerweile DAS Aushängeschild des JSBB. Mit vier Lagern in den Sommerferien und einem Lager im Herbst mit mehr als zwanzig Kindern und rund zehn Jugendleiter*innen erfreuen sich die Kinderkletterlager einer so großen Beliebtheit, sodass wir leider auch vielen Anfragen absagen müssen.

Aber auch Langlauf- und Skiabfahrtslager im Winter, Maiklettern im Frühjahr und andere Wochenendveranstaltungen stehen bei uns auf dem Programm. Informationen dazu erhaltet ihr auf der Seite „Aktuelles aus der Jugend“ und immer im quartalsweise erscheinenden Mitteilungsblatt „Der Neue Sächsische Bergsteiger“.

Mit dem neuen Vereinszentrum gibt es nun auch neue Jugendgruppen, die unter der Woche klettern. Mehr Informationen dazu findet ihr unter „Klettergruppen des JSBB“.

 

Was soll das mit dem (*)?

Euch ist bestimmt aufgefallen, dass wir von Jugendleiter*innen und Teilnehmenden anstatt von Jugendleitern und Teilnehmern sprechen.
Wenn ihr eine E-Mail von uns bekommt, begrüßen wir euch mit „Liebe Teilnehmer*innen…“.
Warum das alles?

Es gibt verschiedene Geschlechter und es ist nun einmal so, dass Sprache unser Denken bestimmt. Einige von euch werden sich einfach nicht angesprochen fühlen, wenn wir von Teilnehmern sprechen und eine wirkliche Gleichstellung aller Geschlechter ist dadurch auch nicht möglich.
Wir wollen möglichst niemanden durch unsere Sprache diskriminieren und dafür eignet sich der Genderstern (*) ganz gut: Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden direkt angesprochen, durch den Stern werden auch Menschen mit einbezogen, die sich weder dem einen, noch dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen (Transgender, Intersexuelle,…).
Am 9. Mai 2016 hat die Jugend des SBB der Verwendung gendergerechter Sprache in einer Jugendleiter*innensitzung zugestimmt, wir machen es jetzt also so, wie beispielsweise der JDAV auch.

Wenn ihr noch Fragen dazu habt, dann schreibt uns doch eine E-Mail (fsj@bergsteigerbund.de) oder schickt uns eine Brieftaube.

 

Foto: JSBB Dir mag wahrscheinlich aufgefallen sein, dass wir zwar „die JDAV“ aber „der JSBB“ schreiben. Ausgesprochen heißt es „die Jugend des Deutschen Alpenvereins“ und „die Jugend des Sächsischen Bergsteigerbundes“. Grammatikalisch ist somit die korrekte Schreibweise eigentlich „die JSBB“, da jedoch unsere Jugendleiter*innen immer von „dem/der JSBB“ sprechen, verwenden wir die grammatikalisch falsche Schreibweise. Ähnlich der Sache mit „dem Nutella“, oder war es doch „die Nutella“? …