Nachrichten aus dem Verein

Sperrungen im Bielatal

29.06.2016

Information von SACHSENFORST

Ab 04.07.2016 bis 25.07.2016 wird im Bielatalgebiet der Wald gedüngt. Dazu wird ein Hubschrauber eingesetzt. Sperrungen werden ausgewiesen, es kann aber auch an Gipfeln und Gipfelzugängen zu Düngemittelabwurf kommen. Kletterer sollten sich darauf einstellen und rechtzeitig in „Deckung“ gehen.

Günter Priebst
AG Freischneiden

Kurs: Bohrhaken setzen in Sachsen – Nichtsandstein

27.06.2016

Der SBB bietet euch am 20. August 2016 einen Kurs zum Thema “ Bohrhaken setzen in Sachsen – Nichtsandstein“ an. Alle Infos erhaltet ihr auf der Veranstaltungsseite. Dort könnt ihr auch direkt euer Ticket buchen.

Was wir euch über den Sommer noch an Kursen anbieten, seht ihr in unserer Kursliste.

Restplätze für das 2. Kinderkletterlager

22.06.2016
Für die Kurzentschlossenen unter euch: Für das 2. Kinderkletterlager (4. Ferienwoche) vom 16.07. – 22.07. gibt es noch freie Plätze. Anmeldungen hierfür können noch bis zum 5. Juli über unser Anmeldeformular erfolgen.

Info für Erstbegeher bzgl. Morgenstern, Sonny, Sonnenturm

20.06.2016

Die Arbeitsgruppe Neue Wege und die Nationalparkverwaltung möchten euch hiermit über Festlegungen der NLPV bezüglich der Kletterfelsen Morgenstern, Sonny und Sonnenturm informieren. Nach nochmaliger Ortsbegehung wurde folgendes festgelegt:

Am Morgenstern wurde der gesamte westliche Felsbereich mit in den zugelassenen Bereich des eigentlichen Morgensterns integriert. Dies darf unserer Meinung nach nicht sein. Diese Felsen sind die damals beantragten Felsen „Abendstern“ und „Venus“. Die Venus hat zwar eine recht ansprechende Talseite, ist aber in der Scharte nur 4 m hoch. Bis in diese Scharte kann man weitestgehend laufen. Außerdem ist der gesamte bergseitige Bereich stark mit Felsriff-Kiefernwald-Vegetation bewachsen. Der Felsen wurde in der BSK explizit als Kletterobjekt abgelehnt und kann auch jetzt nicht als „Vorgipfel“ zum „Morgenstern“ mit in den Kletterbereich integriert werden. Noch schlimmer ist es bei der „Venus“. Dieser Felsen ist vor allem tal- und westseitig so stark bewachsen (Felsriff-Kiefernwald-Vegetation mit Zwergstrauchheiden = Rote-Liste-Biotop Sachsen), so dass er schon aus Naturschutzgründen nicht genehmigt werden konnte. Da der sog. „AW“ kaum eine „I“ ist, hatten wir uns damals ebenfalls dafür entschieden, diesen Felsen nicht als Kletterobjekt freizugeben. Auch diesen Felsen jetzt als Vorgipfel mit in den „Morgenstern“ zu integrieren ist also gegen die Festlegungen in der BSK für das LSG. Der „Morgenstern“ ist ausschließlich die kleine Felsscheibe! Und sie erfüllt auch nur in der Ausnahmeregelung des leichtesten Aufstieges in Verbindung mit einer Hochscharte zum Massiv die Gipfeldefinition.

Sonny

„…erfüllt in der Ausnahmeregelung die Gipfeldefinition“ heißt es in der BSK. Und zwar als Hochschartenregelung zum benachbarten Massiv. Für uns stand es bei der Erarbeitung der BSK außer Frage, dass nur die Felssäule des Sonny selbst den Gipfel darstellt (bezeichnet auch als „Letzte Säule“). Auf das nördlich vorgelagerte Massiv kann man weitestgehend hochlaufen – es hat also mit dem unmittelbaren Gipfel nichts zu tun. Einer klettersportlichen Erschließung dieses Massives können wir nicht zustimmen.

Die in diesen nicht zum Klettern zugelassenen Bereichen am Morgenstern und am Sonny erschlossenen Wege können nicht anerkannt werden und sollten ebenso wie angefangene Projekte zurückgebaut werden.

Vorfelsen des Sonnenturms:

In der Bergsportkonzeption wurde in Spalte 9 explizit festgelegt: „Zum Felsen gehört der talseitige Gipfelunterbau, sowie der talseitig vorgelagerte Vorturm“. Es gibt also keine Einwände gegen eine klettersportliche Erschließung.

(Verfasst von Andreas Knaak und Frank-Rainer Richter – NPLV)

 

Wir bitten um die zwingende Einhaltung bei Erstbegehungen.

Berufung der Gipfelbetreuer

16.06.2016

Am Mittwochabend, den 15.06.2016, hat der Sachsenforst gemeinsam mit dem SBB alle Gipfelbetreuer ins Vereinszentrum eingeladen, um sie offiziell als diese zu berufen. Über 70 ehrenamtliche Helfer, welche die Patenschaft für einen Gipfel oder eine Gipfelgruppe übernommen haben, kamen zu der Veranstaltung.

Nach einer Begrüßung durch den SBB-Vorstandsvorsitzenden Alexander Nareike hielt der Geschäftsführer des Sachsenforst Prof. Braun eine kurze Rede. Nach einer Kurzvorstellung des Forstbezirkes Neustadt durch Herrn Borrmeister (Leiter des Forstbezirkes Neustadt) und der Bergsportkonzeption durch Herrn Knaak (Referent der Nationalparkverwaltung) wurden noch einmal die Rahmenbedingungen für Gipfelbetreuer erläutert. Danach folgte die Berufung der Gipfelbetreuer und die Übergabe der Unterlagen durch den Sachsenforst. Sie bekamen eine Gipfelbetreuer-Pass, eine Sachsenforst-Signalweste und eine KFZ-Parkkarte. Im Anschluss wurden bei einem kleinen Imbiss noch viele interessante Gespräche zwischen den Gipfelbetreuern, dem Sachsenforst und dem Nationalpark geführt.

Die Gipfelbetreuer sind ehrenamtliche Helfer, welche sich in Zukunft um einen Gipfel oder eine Gipfelgruppe kümmern. Nachdem die AG Freischneiden des SBB viele Gipfel und Zustiege von Bäumen und Gewächs freigeschnitten hat, sollen nun durch die Gipfelbetreuer die Felsen geputzt und letztendlich sauber gehalten werden. Dabei dürfen und sollen sie Moos sowie kleine Pflanzen entfernen, um dem Fels eine Chance zum Abtrocknen zu geben und Kletterwege und deren Zustiege wieder attraktiver zu machen. Die Aktion erfolgt als Zusammenarbeit zwischen dem SBB und dem Sachsenforst in den Gebieten der Sächsischen Schweiz „Bielatal“, „Gebiet der Steine“ und „Erzgebirgsgrenzgebiet“.

Wir danken allen, die sich bereits als Gipfelbetreuer mit für unsere Kletterfelsen verantwortlich fühlen und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit.

Obwohl schon eine Vielzahl an Gipfel einen Paten gefunden hat, gibt es weiterhin Felsen und Felsgruppen, die noch auf euer Engagement warten. Bei Interesse könnt ihr euch bei den entsprechenden Gebietsbetreuern Günter Priebst (Bielatal) oder Frank-Rainer Richter (Gebiet der Steine + Erzgebirgsgrenzgebiet) melden.

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DAV-Vorteile im Sommerurlaub nutzen

13.06.2016

Der Sommerurlaub steht kurz vor der Tür und Du bist noch kein SBB-/DAV-Mitglied?

Ab sofort gilt unser Sommerversprechen für Neumitglieder:

Vollständig ausgefüllte Mitgliedsanträge mit SEPA-Mandat, die von Montag bis Donnerstag bis 12 Uhr bei uns eingehen, bearbeiten wir noch am gleichen Tag und senden euch die Ausweise per Post zu. Ebenso stellen wir euch bei persönlicher Beantragung im Vereinszentrum bis 17 Uhr die Ausweise sofort aus. Wer also überlegt, vor seiner Urlaubstour noch Kinder, Frau, Freundin oder Kumpel beim SBB anzumelden: es lohnt sich und es geht schnell.

Noch ein Hinweise an alle Eltern: Bitte denkt daran, Eure Kinder sind nur über den DAV versichert und bekommen Rabatte auf Hüttenübernachtungen, wenn sie namentlich in einer DAV-Sektion angemeldet sind. Sie sind nicht automatisch mitversichert, wenn nur die Eltern Mitglied sind.
Zögert nicht, eure Kinder mit anzumelden – bis zum 18. Lebensjahr ist deren Mitgliedschaft beitragsfrei, wenn ein Elternteil Vollmitglied ist.

Verlängerung der Drei-Ring-Regel bis 31.12.2016

07.06.2016

Nach eingehender Beratung in der KER hat diese dem Vorstand des SBB empfohlen die Probezeit der 3-Ring-Regel (3RR) ein zweites Mal zu verlängern. Der SBB-Vorstand ist in seiner Juni-Sitzung der Empfehlung gefolgt und hat beschlossen, dass die Probezeit der 3-Ring-Regel noch einmal bis zum 31.12.2016 verlängert wird. Für Projekte, die die 3RR nutzen und bis dahin nicht fertiggestellt werden (können), muss die Unterschreitung des Mindestringabstandes von 3,0 Metern dann vor Fertigstellung des Projektes beantragt werden.

Die KER ist im Gespräch mit den Erstbegehern und bei der Auswertung der bisherigen Erstbegehungen, die die 3RR genutzt haben, zu dem Schluss gekommen, dass anscheinend nicht ausreichend kommuniziert wurde, wann und wie die 3RR angewendet werden kann.

Daher möchte die KER noch einmal ein paar Punkte der Regel hervorheben und gleichzeitig den Probezeitraum ein zweites Mal verlängern, um anschließend besser beurteilen zu können, in welcher Art und Weise die Erstbegeher von der 3RR Gebrauch machen. Keinesfalls soll die erneute Verlängerung des Probezeitraums dazu animieren, gezielt die 3RR in Anspruch zu nehmen.

Die KER möchte im Zuge der Verlängerung noch einmal auf den Ausnahmecharakter der Regelung hinweisen. Es handelt sich nur um eine Vereinfachung bei der Durchführung von Erstbegehungen. Durch die 3RR soll den Erstbegehern ermöglicht werden, Erstbegehungen auch dann ohne Unterbrechung fortzuführen, wenn die Felssituation einen Ringstandort notwendig macht, bei dem der Mindestringabstand von 3,0 Metern geringfügig unterschritten wird. Die Beantragung und Begründung dieser Unterschreitung ist somit erst nach der Erstbegehung erforderlich (anstatt wie bisher vor der Installation des entsprechenden Ringes). Wird eine Ringabstandsunterschreitung im Sinne der 3RR angewandt, muss diese also trotzdem beantragt und begründet werden. Eine missbräuchliche Verwendung oder eine fehlende Begründung kann zu einer Nichtanerkennung des Weges durch die AG neue Wege führen. Jeder Erstbegeher sollte, bevor er die 3RR anwendet überlegen, ob eine Unterschreitung des Mindestringabstandes von 3,0 Metern tatsächlich notwendig ist und wenn ja, ob er die geplanten Ringstandorte begründen kann und diese bei einer vorherigen Beantragung so genehmigt werden würden.

Beispiele, für die die 3RR nicht gedacht ist, sind:

  • Für nR, die der Erstbegeher innerhalb der 4-Wochen-Frist in seiner eigenen EB anbringt: Dies Widerspricht dem Grundgedanken der 3RR. Diese soll vermeiden, dass der Erstbegeher wegen einer notwendigen geringfügigen Unterschreitung der 3,0 Meter seine Erstbegehung abbrechen muss. Wenn der Gipfel bereits erreicht ist, kann der Erstbegeher eine Unterschreitung, die mit dem nR entstehen würde, auch beantragen.
  • Routen mit zwei Ringen und einem Ringabstand unter 3,0 Metern sind weiterhin vorher zu beantragen. Bei so kurzen Wegen/Varianten stellt ein Abbruch der Erstbegehung und eine vorherige Beantragung des Ringabstandes unter 3,0 Meter unserer Meinung nach keine unzumutbare Belastung dar.
  • Für sehr geringe Ringabstände; diese sind auch weiterhin vorher zu beantragen.
  • Eine mehrmalige Verwendung der 3RR in einem Weg stellt keine Ausnahmeregelung im Sinne der 3RR dar und muss weiterhin vorher beantragt werden.

Die freie Felsfläche in der Sächsischen Schweiz ist begrenzt und einzigartig. Wir wissen, dass besondere Situationen bestimmte Lösungen erfordern. Daher steht es jedem Erstbegeher frei Ausnahmen von den Sächsischen Kletterregeln vor der Durchführung der EB zu beantragen. Wir möchten daher ausdrücklich nicht, dass jedes „Problem“ unter dem Deckmantel der 3RR gelöst wird und appellieren an die Erstbegeher die 3RR sorgsam und zurückhaltend anzuwenden.

 

Tom Ehrig (Vorstand für Bergsteigen) und

Kommission für Ethik und Regeln (KER) des SBB

 

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Regeltext, wie vom SBB-Vorstand im Mai 2013 beschlossen:

„Abweichend von den Sächsischen Kletterregeln Punkt 3.5 darf der Mindestringabstand von 3,0 Metern vorübergehend ohne vorherige Zustimmung der Fachkommission unterschritten werden, wenn der Abstand zwischen jeweils 3 aufeinanderfolgenden Ringen wenigstens 6,0 Meter beträgt (Dreiringregel). Eine solche Situation ist beim Einreichen der Erstbegehung anzugeben und zu begründen. Sie unterliegt der nachträglichen Anerkennung der zuständigen Fachkommission und soll nur in Ausnahmefällen zur Anwendung kommen.

Neues aus Liebethal

Aktualisierung vom 07.06.2016

Am Donnerstag, den 16.06.2016, finden im Klettergarten Liebethal die „Sparkassen Kinder- und Jugendsportspiele Sommer 2016“ im Klettern statt. In der Zeit von 15-19 Uhr ist daher der Kletterbetrieb nur sehr eingeschränkt möglich. Wir bitten um euer Verständnis.

In den leichten Wegen links am Pfeiler (Weg 1-5) wurden neue Umlenkketten aus Edelstahl installiert. Neu dazugekommen ist der Weg Nummer 4 mit 2 Bohrhaken im II. Schwierigkeitsgrad. Die Wege 1-5 enden jetzt alle auf dem Pfeiler. Bitte nicht weiter zum Umlenker des Weges Nummer 6 klettern. Die schräge Platte ist hohl und nicht mehr zum Klettern geeignet. Die Beseitigung lockerer Blöcke ist weiter gegangen. In diesem Zuge mussten die Wege Nummer 23a, 24 und 25 vorläufig gesperrt werden. Die Wege 12 und 13 bleiben bis auf Weiteres gesperrt. Bitte beachtet die Sperrungen und habt Verständnis für weitere Einschränkungen, während wir in den nächsten Wochen im Klettergarten arbeiten.

 

Damit wir die neuen Umlenker lange nutzen können bitten wir euch:

  • nicht durch die Umlenkringe sichern – bitte hängt immer Karabinern oder Exen ein
  • nicht durch die Umlenkringe ablassen – bitte abseilen

 

Vielen Dank und viel Spaß in unserem Klettergarten

Eure KTA

Liebethal1

 

Liebethal2

 

Großputz – Danke an alle Helfer!

06.06.2016

Fünf Tage lang haben wir geschrubbt, gepinselt und geschraubt. Nun steht euch das Vereinszentrum inkl. Kletterhalle zu den gewohnten Zeiten wieder offen.

Ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helfer, welche uns bei der Aktion unterstützt haben. Einen kleinen Bericht sowie Bilder findet ihr unter Kletterhalle=>Veranstaltungen.

Ihr seid eingeladen, die neuen Vorstiegsrouten im Sektor „Training“ zu klettern und auf unserer neu angebrachten Leinwand von der Terrasse aus die Fußball-EM zu verfolgen. Wir wünschen euch viel Spaß dabei!