Wanderfalkenbewachung

In der Sächsischen Schweiz nisten Schwarzstörche, Wanderfalken und Uhus. Sie suchen sich für ihre Horste die besten Felsvorsprünge heraus. Sind die Felsen zufälligerweise auch Kletterfelsen, werden diese für uns Kletterer zeitlich befristet gesperrt. In dieser Zeit gehört den Vögeln der Fels und wir wünschen ihnen gute Bruterfolge. Während der Brut bewachen Mitglieder des SBB die Zustiege und Einstiege zu den Kletterwegen und sorgen somit für Ruhe am Fels.

Wenn ihr Lust habt, uns bei der Bewachung zu helfen, freuen wir uns über eine Nachricht. Derzeit suchen wir Wanderfalkenbewacher für den Zeitraum April – Juni 2018.

 

Bilanz 2017

18 flügge Jungvögel bei 17 Brutpaaren in der Sächsischen Schweiz.

Durch den Bergsteigerbund wurden an Wochenenden und Feiertagen von Ende März bis Anfang Juni Horstbewachungen  organisiert und durchgeführt. Neben dem Glasengrund wurde auch an der Verlassenen Wand im Bielatal bewacht. Nach knapp der Hälfte der Brutzeit waren ohne genaue Erkenntnisse zu den Gründen die Brutlätze im Glasergrund und an der Verlassenen Wand leer und die Bewachung wurde Anfang Mai (6. Bzw. 7. Mai) abgebrochen.

Als Ersatz wurde am Pfaffenstein im Bereich Nordturm von 13. Mai bis 5. Juni bewacht. Auch hier flogen letztendlich keine Jungfalken aus.

Unseren Abschlussbericht der Wanderfalkenwacht 2017 gibt es hier zum Nachlesen: Abschlussbericht Wanderfalkenwacht 2017

 

Bei der Durchführung der Wanderfalkenbewachung werden wir untersützt vom Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft des Freistaat Sachsens.

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Auszeichnung für Uwe Kretzschmar

Der Nationalparkleiter Dr. Butter dankte am 14. März 2017 im Namen des sächsischen Umweltministeriums SBB-Mitglied Uwe Kretzschmar für seine langjährige Organisation der Wanderfalkenwacht durch Bergsteiger. Uwe Kretzschmar von der AG Natur- und Umweltschutz erhielt eine „Ehrenurkunde des sächsischen Umweltministers für langjährige verdienstvolle Arbeit für den Schutz von Natur und Landschaft im Freistaat Sachsen“ überreicht. Gemeinsam mit der Nationalparkverwaltung, insbesondere mit dem Falkenexperten Ulrich Augst, organisiert Uwe in jedem Jahr die Bewachung von jeweils zwei Wanderfalkenhorsten durch insgesamt etwa 40 Bergsteiger und Naturfreunde.