Illegale Baumfällungen

Vor allem in den Jahren 2006 und 2007 nahm die Zahl der auf eigene Faust gefällten Bäume (zumeist kleinere Birken) im Einstiegsbereich von Klettergipfeln derart zu, dass sich die Nationalparkverwaltung zur Sperrung eines Grundes und damit auch einiger Klettergipfel gezwungen sah. Trotz der schwierigen Umstände gelang es auch hier, Interessen auszugleichen und Kompromisse zu finden.

Als Lösungsversuch zum nicht mehr hinzunehmenden „wilden“ Fällen von Bäumen im Einstiegsbereich von Gipfeln wurde die AG Freischneiden von Kletterwegen gegründet. Die Arbeitsgruppe arbeitet mit den Behörden zusammen, um einvernehmlich und legal solche Bäume fällen zu lassen, die eine unmittelbare Gefahrenquelle sind oder eine erhebliche Beeinträchtigung für das Klettern darstellen.

Kriterien für das Fällen von Bäumen im Interesse des Kletterns

  • die betreffenden Bäume sind eine unmittelbare Gefahrenquelle
  • oder stellen eine erhebliche Beeinträchtigung für das Klettern dar
  • durch das Freischneiden sind keine wesentlichen Auswirkungen auf die Erosionsgefahr zu erwarten

Das Fällen von Bäumen, egal welcher Art, im Interesse des Kletterns oder der Aussicht, kann immer nur eine im Einzelfall zu beurteilende Ausnahme sein!