Vergangene Aktivitäten

Unser Jugend – Outdoor – Camp im Zittauer Gebirge

Das diesjährige Herbstkletterlager war ein voller Erfolg! Sämtliche Diskussionen, ob der Name „Herbstkletterlager“ doch lieber durch „Jugend-Outdoor-Camp“  ersetzt werden soll, waren eigentlich zwecklos, da wir seit langem mal wieder super Kletterwetter im Oktober hatten.

Am 14. Oktober kamen wir bei fast noch sommerlichen Tagestemperaturen im Zittauer Gebirge an. Im Oybiner Ortsteil Hain erwartete uns eine nette Selbstversorger-Hütte, die Kelchsteiner Hütte. Diese sollte für unsere 15-köpfige kletterbegeisterte Gruppe die nächste Woche als Unterkunft dienen. Unser Gepäck hatte bereits vor uns per Auto den Weg zur Hütte gefunden, sodass wir uns nur noch fix in den drei Etagen der Hütte einrichten mussten, bevor es schon zum ersten Kletterfelsen ging.

An insgesamt vier Tagen waren wir direkt am Felsen klettern. Unsere Ziele waren jeden Tag spannend und an die unterschiedlichen Schwierigkeitsniveaus unserer Teilnehmer angepasst, sodass wir meist eine Auswahl von leichten Wegen ab II bis hin zu schwereren Projekten im Bereich VIIc hatten. Manchen von uns gelang sogar schwerer als gewohnt zu klettern.

Eine unserer Jugendleiterinnen schaffte es den leichtesten Weg (eine VIIc schwieriger Natur) auf den Kelch vorzusteigen. Wir nutzen die Tage komplett aus, sodass einige erst im dunkeln wieder an der Hütte ankamen und das Essen schon auf dem Tisch stand (was ja auch gewisse Vorteile hatte). An den Abenden gab es meist gelungenes Essen: die Kartoffelsuppe war zwar etwas seltsam, doch die Plinsen mit wahlweise süßem oder herzhaftem Belag dagegen furchtbar lecker. Auch die Nudeln incl. Käse-Sahne-Soße gelangen so gut wie noch nie.

Ein besonderer kulinarischer Höhepunkt war unsere per Hand hergestellte Bananenschlagsahne. So mussten wir zur Abwechslung, die zu Anfang noch vollständig gelben Südfrüchte nicht nur in ihrer Ausgangsform massenhaft in uns hinein futtern.

Auch Nachts aktiv, bezwangen wir, nur im Lichtschein unsere Stirnlampen, die Geburtstagsspitze (ein 4 m hoher Boulderblock im Vorgarten eines Oybiner Kletterers). An einem anderen Abend genossen wir den Sternenhimmel, sowie die klare Nacht bei einigen Schokoladentafeln auf dem Johannisstein  (ein Hügel oberhalb von Hain).

Am Mittwoch bestritten wir zur Abwechslung einen Klettersteig: den Alpinen Grat. Nach kurzer Einweisung unten ging es, unter den wachsamen Augen von immer wieder wechselnden Touristen auf der sich darüber befindenden Aussicht, nach oben. Weiter wanderten wir erst zum Scharfenstein und anschließend auf den Töpfer hinauf. Dort fand jeder für sich passend schwere Boulder zum Probieren und Üben. Nachdem wir auch noch die Aussicht in der Sonne genossen haben, ging es zurück nach Oybin, wo uns ein wohlverdientes Eis erwartete. Auch ein kultureller Beitrag durfte in unserem Lager nicht fehlen. Es interessierten sich zwar nicht alle dafür, doch einige von uns besichtigten die Oybiner Bergkirche.

Am letzten Tag wollten wir nochmals klettern gehen, doch das Wetter machte uns zum Ersten mal einen Strich durch die Rechnung. Im Nieselregen wanderten wir nach Jonsdorf. Eine längere Pause legten wir an der „Jonsdorfer Hütte“ ein, wo wir u. a. Steh-Geh spielten um uns warm zu halten. Ein paar unserer kletterwütigsten Kids hatten die Möglichkeit an dem dort stehenden Kunstturm in die Höhe zu klettern. Bevor es zuück in die Hütte ging, sahen wir uns noch die Mühlsteinbrüche an.

An einem der Nachmittage, als wir bereits etwas eher wieder an der Hütte waren, fällten wir noch einen bereits halb getrockneten Baum. Die Aufgabe der Kids bestand darin diesen,  mit Hilfe der Axt in vernünftiges Feuerholz zu verwandeln.

Am Samstag packten wir unseren Kram wieder zusammen und führten eine umfangreiche Hütten-Putz-Aktion durch, bevor es mit Bus und Bahn  zurück nach Dresden ging.

Für uns war es eine wunderbare Woche im Zittauer Gebirge. Jeder konnte seine persönlichen Fähigkeiten verbessern und auch an seinen Grenzen klettern sowie neue Erfahrungen sammeln.

Es war bestimmt nicht die letzte Ausfahrt, welche dieses Kletterparadies zum Ziel hat.


Hüttentour Tennengebirge 2018

Auch 2018 ging es für die Jugend wieder in die “großen Berge”: zu einer Hüttentour ins Tennengebirge südlich von Salzburg. Die neun Tage zwischen Abtenau und Tenneck verliefen wie im Flug und brachten viele spannde Erlebnisse mit sich.

Besonders gut gefallen haben uns die beiden Selbstversorgerhütten, auf denen wir gleich jeweils zwei Nächte am Stück verweilten und sie als Ausgangspunkte für kleinere Tagesausflüge nutzen. Auch die Werfener Hütte wird uns dank ihres Hüttenwarts aus Nepal noch lange in Erinnerung bleiben. Er versorgte uns nicht nur mit leckerem Dal Bhat, sondern hatte auch ein paar Geschichten vom Mount Everest auf Lager.

Natürlich stand bei uns auch der eine oder andere Gipfel auf dem Programm. Besonders zu erwähnen ist dabei der Bleikogel – mit 2411 m der höchste Gipfel des Tennengebirges. Da schmeckte oben angekommen die Gipfelschokolade besonders gut !

Wenn wir nicht gerade wandernd unterwegs waren, sorgten auch zahlreiche Rätsel, Spiele und Begegnungen mit Schafsherden dafür, dass es nie langweilig wurde. Nachdem dies nun die 2. Hüttentour der Jugend freuen wir uns schon auf die nächste im Sommer 2019.


in Saupsdorf (2018)

(von Vallerie Hähnel)

Zusammen mit der Klettergruppe von Gunter Thar aus Pirna buchten wir uns in die 200 Jahre alte DAV-Hütte des SBB in Saupsdorf ein. Außerdem besuchten uns vier junge Kletterer*innen aus Halle, welche das Sächsische Klettern zusammen mit dem JSBB erleben wollten. Nach dem typischen Nudelfrass und der Einweisung in unser beliebtes Mörderspiel schmiedete unser technischer Leiter Wido schon Gipfelpläne, welche an das Kletterniveau unserer Teilnehmer*innen angepasst wurden. Der Samstag bescherte uns am Wilderer windig, sonnig-warmes Wetter. Hier hatten die Kinder die Chance, im 3er bis 6er-Bereich sowie eine IXc zu klettern. Windgeschütze Sitzplätze am Stein wurden als Solarium genutzt und die Prinzenkeksrolle machte regelmäßig ihre Runden. Abends wurden noch Geocaches aus gefährlichen Höhen der Bäume geangelt (natürlich gesichert).

Der nächste Tag weckte uns erneut mit fabelhaftem Wetter und schöne Klettereien erwarteten uns an der Wartburg. Rasante „Hängemattentobereien“  bei den Jüngeren sorgten nach dem Klettern für Unterhaltung. Zum Abschluss trugen sich alle in das JSBB-Gipfelbuch ein, welches ganz neu als Ausfahrtenbuch dient und mit Bildern oder Ähnlichem gestaltet wird. Unsere Rückfahrt ließ uns keine Chance zu schlafen, da der Schienenersatzverkehr zu kämpfen hatte, die Sächsische Schweiz von Menschen zu befreien.


Kletterausfahrt der „Wilde Affen“ (letztes Aprilwochende 2018)

(von Bernhard Ott, Vallerie Hähnel)

Mit Bahn, SEV und Bus ging es bei traumhaften Wetteraussichten ins Bielatal. Im neuen Matratzenlager der SBB-Hütte fanden alle Kinder und auch wir zwei Betreuer*innen genügend Platz. Die uns begleitende Familie aus Berlin wurde perfekt ,integriert und nach ein paar Namens-spielen war auch diese Hürde überwunden.

Eine kurze Runde Fliegenhaschen nach dem Abendessen und schon war Hüttenruhe, denn alle wollten genügend Energie für die nächsten zwei Tage tanken. Freiwilliges Aufstehen aller Kinder um 6:30 Uhr, Frühstückstisch decken, Lunchpaket für tagsüber schmieren, abräumen, Sachen packen und Punkt 9:00 Uhr Abmarsch. Aus Sicht der Betreuenden auch ohne Reim ein Gedicht! Das Ziel war der allseits beliebte Zauberberg. Fix den AW hochgestiegen, Standplatz aufgebaut und schon konnte der allererste Gipfel überhaupt für die Kinder kommen. Mit vorsichtigen Schritten erklommen alle den magischen Gipfel. Teils sah man in angestrengte, teils in verängstigte, doch hauptsächlich in vor Freude strahlende Gesichter beim Eintragen ins Gipfelbuch. Auch das Abseilen mit Acht und Kurzprusik verlief reibungslos (im übertragenden Sinn). Einige Kinder wagten sich noch an die Südkante, der Rest verbrachte den Nachmittag mit dem kotzenden Känguru und in „Höhlen, die wie Baumhäuser sind“ (Kindermund tut Unsinn kund). Durch den erneut zeitigen Abmarsch waren wir die Ersten am Wiesenkopf. Nun wurde der zweite Gipfel in der jungen Kletterkarriere der „Wilden Affen“ bestiegen. Am Nachmittag hieß es jedoch schon wieder Abschied nehmen. Stube und Bettenlager wurden noch gründlich gereinigt und dann ging es mit dem ÖPNV zurück nach Dresden.


Kletterlager der

Glücklicherweise begann die Woche trocken, so dass der Hunger aufs Klettern noch am Anreisetag sowie am folgenden Tag ungehemmt gestillt werden konnte. Mit vielen Wegen von 4 bis 7- war für jeden etwas dabei. Schwierige Vorstiege wurden teils gemeinsam gemeistert. Abends war Gelegenheit zum Schwimmen und Entspannen.

Am 3. und 4. Tag regnete es vormittags, Zeit für etwas Ruhe und für Ausbildung entsprechend dem Wissensstand der Teilnehmer: Festigkeit von Schlingen und Sicherungsketten, auftretende Kräfte, Friends legen, Üben verschiedener Knoten, Prusik und Seil wickeln, Standplatzbau und Selbstsichern am Umlenker.

An den Nachmittagen konnte wieder geklettert und alles in der Praxis getestet werden. Riesturm und Weiße Wand boten viele gute Klettereien, so dass alle viele Wege klettern konnten. Der ausgiebige, anhaltende Regen erzwang danach einen Indoortag in der Nürnberger Boulderhalle E4. Auf 2000 qm hatten wir alle viel Platz und Ruhe, die unterschiedlichsten Wege zu probieren.

Der Kinderbereich ist sinnvollerweise separat und mit seinem Tunnelsystem hinter den Wänden einfach großartig. Zuletzt war wieder trockenes Wetter und alle hatten noch einmal ausgiebig Gelegenheit, die gesammelten Erfahrungen zu nutzen.


Skilager  (Januar 2018)

Da kein Schnee lag, um Ski fahren gehen zu können, mussten wir uns nicht beeilen am Morgen. Stattdessen gingen wir wandern. Doch dann hieß es, es sei gerade eine Treibjagd im Wald, wie sich später herausstellte fand diese aber schon im Morgengrauen statt. Wir konnten also sicher losgehen. Unser Ziel, einen Turm mit Aussicht, erreichten wir bald. Dort spielten einige „Capture the flag“, andere froren sich lieber in der Hängematte die Füße ab. Damit wir noch vor Einbruch der Dunkelheit nach Hause kommen konnten, brachen wir auch recht bald wieder auf. Zurück in der Hütte kochten wir leckeren Milchreis und genossen alle das schmackhafte Abendmahl. Nach dem Essen spielten oder massierten wir uns noch, bis wir auch schon wieder ins Bett durften, um am nächsten Tag fit zu sein. Nach dem ausgiebigen Frühstück putzen wir die Hütte und liefen zur Bushaltestelle. In Dresden fuhren wir dann noch zur SBB Halle. Kurz beredeten wir, wie der restliche Tag ablaufen sollte. Die einen gingen draußen klettern, denn die Halle war ziemlich voll, andere boulderten und die restlichen blieben einfach im Trainingsraum und spielten Karten.


Hüttentour des JSBB (September/ Oktober 2017)

Im Herbst 2017  machte eine Gruppe von zwölf Wander- und Kletterverrückten des JSBB eine Hüttentour im Kaisergebirge.

Zuvor gab es schon ein Zusammentreffen in der Sächsischen Schweiz, wo man Vorbereitungen für das Rucksack packen traf und Klettersteige übte. Die circa 11-stündige Anreise erfolgte in völlig überfüllten Zügen (Oktoberfest) von Dresden über München nach Going am Wilden Kaiser. Als Gepäck hatte jeder Kleidung, persönliche Gegenstände, Klettergurt, Klettersteigset und Verpflegung in einem großen Rucksack dabei. Die Verpflegung umfasste das gesamte Essen für die ersten drei Tage, d.h. ca. 25 kg bestehend aus 8 Broten, Butter, 3 Kilo Käse, Wurst, Nudeln, Marmeladen, Äpfel, Suppen, Müsli und Milchpulver.

Unsere Reise in ein Abenteuer konnte endlich starten.

Die Ackerlhütte war nach einem 2-stündigen Aufstieg unsere erste Bleibe, wo für alle die allgemeinen Aufgaben auf Selbstversorgerhütten warteten: Holz hacken, Schlaflager beziehen, Feuer machen, Regenwasser finden, Wasser abkochen, Essen machen. Ein ähnliches Programm erwartete uns auf der darauf folgenden Fritz-Pflaum-Hütte, welche wir für 2 Nächte besuchten. Regen, Nebel und kleine Schneefelder sorgten für eine abenteuerliche und anspruchsvolle Wandertour über das kleine Törl abwärts über Geröll zur Hütte. Der darauf folgende Tag bescherte uns einen traumhaft schönen Sonnenaufgang, sowie einen steilen und spannenden Aufstieg auf die Ackerlspitze (2.329 m). Bergab sammelten manche von uns sogar Erfahrungen im Geröllfeldsurfen. Das gemeinsame Kochen und Werkeln auf den Hütten sorgte für Gruppenzusammenhalt und ließ uns ein richtig gutes Team werden. Gemeinsam halfen wir am nächtsen Tag dem Hüttenwart der Fritz Pflaum-Hütte riesige 10–15 Kilo schwere Holzstücke mit Kraxen aus dem Wald zum Lagerplatz zu schleppen. Hier mussten wir alle die Zähne zusammenbeißen, denn Regen, Kälte und Wind machten diese Aktion zu einer kleinen Härteprobe. Die folgenden Hütten waren nun alle bewirtschaftet. Wir denken an leckere Käseknödel, süßen Kaiserschmarren und Apfel- oder Topfenstrudel zurück. Am darauffolgenden Tag bestiegen wir  durch einen Klettersteig die Hintere Goinger Halt über die Steinerne Rinne und den Eggersteig, beobachteten den Ablauf einer alpinen Bergrettung mit Helikopter, verbrachten am Anton-Karg-Haus unsere Mittagspause mit drei Eseln und beäugten den Musikvideodreh der zwei österreichischen Volksmusikerinnen Sigrid und Marina. Schnee überraschte uns am siebten Tag bei der Kaindlhütte auf etwa 1300 Höhenmetern, sodass der Klettersteig ausfallen musste und wir stattdessen unseren Orientierungssinn, bei einer kleinen Wanderung im Wald, abseits vom Wege, trainierten. Ein weiteres wichtiges Highlight für alle Teilnehmer war unser allabendliches Werwolf-Spiel. Spannende Diskussionen über einfallsreiche Theorien ließen jeden Wandertag ausklingen. An unserem letzten Tag stand noch eine 5- bis 6-stündige Tour zu unserer letzten Hütte auf dem Plan, bevor es wieder zurück nach Kufstein in den Zug nach Dresden ging. Die Vorderkaiserfeldenhütte stellte sich als eine beliebte Hütte und einen leicht zu erreichenden Treffpunkt junger Wanderfreunde heraus. Einige von uns hatten eine schlaflose Nacht, da sich anscheinend ein paar der Schlafgäste länger keine Hüttenordnung durchgelesen hatten.

Neun Tage Sport, Naturerlebnis, Gruppengefühl, Abenteuer und Bergfreundschaft. Vom Fuße des Wilden Kaisers über Alpenvereinshütten zurück nach Kufstein. Während eines Nach-bereitungsabend im Vereinszentrum auf eine spannende Zeit zurückblicken. Der JSBB freut sich schon auf die nächste Hüttentour.


Winterferienprogramm (Februar 2017)

In der zweiten Winterferienwoche waren wir Klettern, Wandern, Eislaufen, Geocachen und haben noch vieles anderes zusammen erlebt.

Montag machten wir die Häntzschelstiege in der Sächsischen Schweiz. Anschließend tobten wir noch auf der Elbwiese bei Schmilka herum. Als es begann, zu regnen, retteten wir uns schnell in die S-Bahn und fuhren zurück zum Vereinszentrum.
Am Dienstag ging es tief hinein in die Höhlen der Sächsischen Schweiz und am Mittwoch war Geocaching im Plauenschen Grund an der Reihe.
Am nächsten Tag trafen wir uns wieder im VZ und fuhren nach Freital, um mal das Eislaufen auszuprobieren. Viele Stürze später kehrten wir ins VZ zurück und aßen verbrannte Spaghetti zum Mittag. Den Nachmittag verbrachten wir mit einer Bergwachtübung und anschließend machten wir die Kletterhalle unsicher. Abends wurde es dann richtig spannend, denn wir wollten im VZ übernachten und erst als alle Gäste weg waren, hatten wir die gesamte Halle für uns. Wir bauten Schaukeln auf, kletterten und seilten uns vom Bergwachtbalkon ab.
Freitag boulderten wir noch ein wenig, aßen ein letztes mal Mittag und fuhren dann nach Hause.

Alles in allem war es eine sehr schöne und erlebnisreiche Woche. Das Wetter war nicht immer gut, aber wir haben das Beste daraus gemacht.


Skiwochenende in Rugiswalde (Januar 2017)

Am Freitagnachmittag brachen wir mit einer Gruppe von zwanzig Leuten auf. Nach einer langen Busfahrt aus dem grauen Dresden hinaus, landeten wir im wunderbar weißen Rugiswalde. Entzückt von der unverhofften Schnee pracht stapften wir durch den Tiefschnee den Berg hinauf zur Hütte, in der unsere Vorhut schon eingeheizt hatte. Abends wurde dann ein schönes Namensspiel gespielt, bei welchem wir unter anderem murmelnde Murmeltiere, lachende Lachse, tasmanische Teufel, lustige Leguane und coole Chamäleons kennenlernen durften.  Am Samstag ging‘s los zum Skihang, wo sich viele noch einen fahrbaren Untersatz ausleihen mussten. Als alle versorgt waren, startete das große Rutschen und Hüpfen und eine kleine Gruppe drehte eine Runde auf Langläufern. Da alle Teilnehmer schon Erfahrungen am Hang gesammelt hatten, war das ganze auch für uns Jugendleiter eine sehr entspannte Angelegenheit. Die Bedingungen hätten besser nicht sein können, es schneite wie verrückt, sodass sich all‘ die Mutigen, die sich an der selbstgebauten Schanze ausprobierten, nicht ernsthaft wehtun konnten. So verging der Nachmittag wie im Flug und erschöpft und hungrig stiefelten wir zurück zur Hütte. Auch am Sonntag wanderten wir nach dem Hausputz wieder zum Hang bzw. in die Loipe und konnten uns noch einmal ein paar Stunden lang im Schnee vergnügen und auspowern. Da es dank des Schneetreibens und der niedrigen Temperaturen recht ungemütlich war, freuten sich alle auf den warmen Bus, der uns schließlich wohlbehalten wieder in Dresden absetzte. Das war ein wirklich schönes Wochenende!


Eisklettern (Januar 2017)

Wir trafen uns an einem Sonntagmorgen um 11.00 Uhr bei -6,7°C am Bahnhof Obervogelgesang um Eisklettern zu gehen. Die klettertechnische Auseinandersetzung mit der extremsten Form des Wassers wurde von Thomas und Wido unterstützt. Dank Leihmaterial des JSBB, privater Ausrüstung und viel bergsteigerischem Ehrgeiz konnte das Eisfallklettern mit TopRope beginnen. Nach einem kurzen Crashkurs fand man sich nun im Eis wieder und merkte, dass das saubere und bewusste Arbeiten mit den Armen, aber vor allem mit den Füßen, besonders wichtig ist. Ca. 25m Höhe misst der Eisfall, an dem am Sonntag, dem 22. Januar Sarah und ich unsere Eiskletterkünste auf die Probe gestellt haben. Aufgrund der sehr großen Begeisterung wurde am Samstag, dem 28. Januar eine weitere Aktion gestartet. Selber Ort, 1 Stunde früher und statt Thomas saß diesmal Caro mit im Boot. In der letzte Woche war der Eisfall einige Meter in die Breite gewachsen, was nun eine nahezu uneingeschränkte Routenauswahl ermöglichte. Doch das Eis machte uns nach einigen Begehungen einen Strich durch die Rechnung: Das Seil war so vereist, dass man keine Möglichkeit mehr hatte, ordentlich zu Sichern. Also fuhr man zurück zum Ausgangspunkt der kleinen Eiskletterexpedition und freute sich auf die nächste Möglichkeit, sich mit dem gefrorenen Element Wasser auseinander zu setzen.


Herbstkletterlager 2016 – typisch nass und kalt (Oktober 2016)

(von Svenja)

Kalt, nass und simpel – eben Kletterlager, das Herbstkletterlager 2016. Es ging mit Zug und Bus nach Tschechien, genauer auf einen Zeltplatz bei Tisá.
Bei den durchschnittlich 8°C schliefen wir natürlich nicht in Zelten, sondern in kleinen 4er Hütten. Alles ungeheizt. Deshalb war es auch kein Wunder, dass manche gleich mehrere Schlafsäcke, Thermoskannen und Daunenjacken dabei hatten.

Als wir am Samstag, dem 8.10.2016 auf der Wiese mit den Hütten ankamen, bauten wir erst einmal ein großes Partyzelt auf. Mit Hilfe von allen elf Teilnehmenden, drei Betreuenden und Teamwork stand dieses schnell, inklusive Klappbänken. So blieb noch Zeit, die sehr nahegelegene Felsenstadt von Tisá zu inspizieren.
Schnell wurde klar, dass das mit dem Klettern schwierig werden würde: Der Sandstein war durchgeweicht und es würde dauern, bis die Felsen wieder besteigbar wären. Darum absolvierten wir zuerst den Klettersteig in Děčín. So ging es mit Klettersteigsett eine Felswand mitten in der Stadt hoch.
Als es am nächsten Tag immernoch regente, fand Wido eine Alternative: Klettern an einem schnelltrocknenden Basaltfelsen, dem Sperlingsstein. Unterhalb der höher gelegenen Felsen gab es alte Obstbäume und einen kleinen Lagerplatz, wo wir gemeinsam versuchten, trotz der Feuchtigkeit ein Feuer zu Stande zu bekommen. Es war irgendwie gemütlich und das Klettern wurde mehr eine Nebenbeschäftigung.
Eine andere Variante, um bei Regen den Tag zu nutzen, war wandern. Deshalb ging es auch auf den nahegelegenen Schneeberg .Auf dem Weg kamen wir an Aussichten vorbei, suchten eine Höhle (welche aber unentdeckt blieb) und lasen Black Storys vor. Oben angekommen wärmten wir uns in der Gaststätte auf und boulderten ein wenig an den kleinen Felsblöcken auf dem Schneeberg.
Auch in der Kletterhalle in Ústí war es zum Glück trocken und so verbrachten wir einen Tag dort.
Durch eine hübsche Schlucht im „Himmelreich“ ging es am Donnerstag wieder zum Schneeberg, wo der Hüttenwirt uns mittlerweile schon kannte.
Dann wurde es uns aber zu viel – am Freitag war es immer noch eisig kalt und viel zu windig. Wir beschlossen, alles in Rekordzeit zusammenzupacken, den Zeltplatz zu verlassen und in das traute Vereinszentrum zu Fahren.
Froh nicht mehr so viele Schichten anhaben zu müssen, kletterten wir bis abends. Mitternacht hatten wir sie schließlich für uns allein und machten es uns bequem.
Die Hoffnung, am nächsten Morgen schönes Wetter vorzufinden, wurde vom Regen weggeschwemmt. Aber Wido ließ sich nicht unterkriegen und so fuhren wir zum Hummelstein, wo wir an der Hornschieferwand einige Routen kletterten.
Das Essenmachen war auf einem Zeltplatz ohne feste Küche und Dach über dem Kopf ohnehin eine Herausforderung gewesen und so machten wir uns am letzten Abend im Vereinszentrum Burger. Nach Seilbahn bauen und Routen-schrauben brach auch schon die letzte Nacht an.

Ich kann aber nicht sagen die Woche, sei ins Wasser gefallen, denn ich habe mal wieder tolle Leute kennen gelernt, sowie Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt – das ist schließlich der Sinn eines Ferienlagers, wobei die Kletterferienlager immer von ganz besonderer Art sind.


Winterferienprogramm (Februar, 2016)

(von Moritz)

Montag: Mit dem Bus fuhren wir bis zum Beuthenfall. Von dort aus liefen wir zur Häntzschelstiege, diese hinauf und über die Idagrotte am Frienstein ging es dann zum kleinen Winterberg. Von dort aus ging es über den Lehnsteig hinab nach Schmilka. Für einige von uns war diese Latsche schon eine Herausforderung, aber als wir dann gemeinsam im Zug saßen waren wir alle erschöpft und glücklich.

Dienstag: Mit dem Bus ging es zum Sport- und Freizeittreff in Reinhardtsdorf-Schöna. Dort erwartete uns Helmut Conrad, mehrmaliger DDR-Meister im Orientierungslauf und immer noch früchtetragend im OL-Sport tätig. Helmut hatte einen kleinen Sprintorientierungslauf für uns vorbereitet.

Der schnellste von uns brauchte nur 17 Minuten, während andere sich schon am Anfang verliefen und erst nach rund 70 Minuten im Ziel waren. Nach dieser spaßigen Aktion wanderten wir über den Aschersteig zum Hp. Schmilka-Hirschmühle. Mit der Fähre setzten wir über, um dann beim „Wolfgang“ Kartoffelsalat mit Wiener/Bockwurst zu essen. Anschließend haben wir uns mit dem Frank R. Richter im Nationalpark-Informationshaus getroffen wo wir einiges über Klettern und Naturschutz erfahren haben.

Mittwoch: In Wehlen trafen wir Franzi mit ihrem Hund. Auf der Wilkeaussicht erklärte uns Franzi wie Höhlen befahren werden. Anschließend befuhren wir die Schwedenhöhle über den Normalweg S1. Über den Steinbrecherpfad liefen wir zur Bruchhöhle. Diese war schon um einiges interessanter. Über vier verschiedene Mundlöcher konnten wir diese künstliche Höhle befahren, den Alten Weg S2, den Langen Weg S2, den Engen Weg S2 und den Kellergang S3. Während die Einen in der Höhle waren versuchten die anderen den „heißen Draht“ zu bezwingen. Anschließend rannten wir zurück nach Wehlen, um Fähre und Zug nicht zu verpassen.
Donnerstag: Vormittags liefen wir Slackline im Vereinszentrum, spielten Völkerball und sprangen vom Bergwachtbalkon. Raphael und Wido von der Bergwacht Sachsen erklärten uns die Funktionsweise einer Rettungstrage. Auch ließen wir uns per Kameradenbergung vom Bergwachtbalkon „retten“. Im Topropebereich machten wir eine „Begehung“ hinter der Kletterwand. Abends aßen wir Nudeln mit Tomatensoße und schauten einen Film. Danach bauten wir unsere Hängematten im Boulderraum auf oder suchten uns andere bequeme Schlafplätze in der Kletterhalle, um nach einer Fahrt mit der Seilbahn vom Kaminausstieg quer durch die Halle zur Wettkampfwand erschöpft und glücklich in unsere Schlafsäcke zu fallen.
Freitag: Nach dem Frühsrück fuhren wir mit den Fahrrädern in den Plauenschen Grund um den Kurt und Georg Löwinger Steig zu klettern. Unten entfachten wir ein kleines Lagerfeuer und wärmten uns daran.


Skiwochenende (Januar, 2016)

(von Rahel)

Am 29.01.2016, hörte man um Mitternacht durch ganz Rugiswalde ein erschütterndes Geräusch. Es klang wie ein Grunzen oder Schnarchen. Ja, es musste ein Schnarchen sein, von wem konnte das nur kommen?
In der gemütlichen Hütte am Unger, wohnte seid Freitagnachmittag die große Pinguingruppe. Sie kamen um Schlitten zu fahren. Doch leider lag nur auf dem Skihang noch ein bisschen Kunst­schnee. Deshalb entschlossen sich die Pinguine, Ski zu fahren. Am Abend bauten sich der größte Pinguin ein Hängenest. Nach einem frischem, fischigen Abendbrot, legten sich die Pinguine in ihre eisigen Iglusäcke und schliefen ihrgendwann ein.
Am nächsten Morgen watschelten die Pinguine gegen 8:00 Uhr aus ihren Betten. Sie aßen den restlichen Fisch vom vorherigen Tag. Dann stiegen alle in den riesigen Schlitten und fuhren zu Skipiste. Die drei kleinsten Pinguine mussten das Skifahren noch erlernen. Sie übten gut und rasten schon bald mit hoher Geschwindigkeit über den Hang.
Einer der großen Pinguine schaffte es, mit mehr als 70 km/h den Berg hinunter zu sausen. Die Anderen bauten verschiedene Schanzen und sprangen darüber. Ab und zu fiehl mal ein Pinguin auf den Schnabel, doch er konnte sich immer schnell fassen.
Nachdem sich alle müde gefahren hatten, fuhren sie wieder zu ihrer Hütte. Dort ruhten sie sich aus, um am nächsten Tag wieder fit für den Hang zu sein.

Anmerkung: Die Betreuer möchten ergänzen, dass es sich um eine außerordentlich erstaunliche Gruppe handelte. Uns blieb der Mund offen stehen, als auf Vorschlag einer einzelnen Teil­nehmer­in die Gruppe um halb zehn (!) ohne Aufforderung geschlossen ins Bett ging.


Abschlussklettern (November, 2015)

(von Jan, Anton und Jonathan)

Vom 6. bis zum 8. November 2015 fand das Abschlussklettern des JSBB statt. Am Freitag konnten wir ab 18 Uhr an der Saupsdorfer Hütte anreisen. Dort erwarteten uns die Betreuer und Jugendleiter des JSBBs, welche die Hütte zumindest halbwegs bewohnbar machten. Es wurde zusammen gekocht und gegen 21 Uhr gab es Chili con/sin Carne.
Am Samstag den 7.11 wurden wir gegen 8 Uhr aus den Betten geschmissen. Es gab ein reichhaltiges Frühstück und wir geschmierten uns Schnitten für den Tag. Das Wetter war relativ schlecht, weshalb wir leider nicht klettern konnten. Dennoch war unsere Stimmung super!
Am Vormittag waren wir im Nationalparkhaus Sächsische Schweiz in Bad Schandau, wo wir viel über den Nationalpark lernen. Den krönenden Abschluss des Vormittags brachten 2 Filme im Museum.
Nachdem es nur noch vereinzelt nieselte brachen wir zur Häntzschelstiege auf. Durch die Wetterverhältnisse sah die Sächsische Schweiz sehr mystisch aus. Bei dieser Wanderung offenbarten sich viele wunderschöne Aussichten. Der Abstieg erfolgte über die Zwillingsstiege. Zurück auf der Hütte gab es Nudeln mit Tomatensoße oder Milchreis mit Zimt und Zucker und selbst gemachten Apfelmus. Um das Essen wieder abzutrainieren haben wir Bankklettern und andere Spiele spielt.
Am nächsten Morgen wurde gefrühstückt und danach die Hütte aufgeräumt. Da die Sonne schien sind wir zur Kleinsteinwand aufgebrochen und kletterten dort bis ca. 16:00 Uhr.


JSBB-Bigwall-Tage (Oktober, 2015)

(von Annika)

Vom 13. Zum 14. Oktober fanden im Vereinszentrum des SBB die BigWall-Tage des JSBB statt. An 2 Tagen konnten wir uns umfassend mit dem Thema BigWall-Klettern befassen und haben viel darüber erfahren. Am Dienstag den 13. Oktober ging es los. Wir haben uns um 11:00 im Klettergarten Plauenscher Grund getroffen. Dort hatten wir trotz Kälte viel Spaß an den verschiedenen Routen und auch die Kälte hatten wir bald mit einem gemütlichen Lagerfeuer und warmem Tee bekämpft. Zum Abschluss schrieben wir uns alle noch ins Wandbuch ein und fuhren dann mit Bus und Straßenbahn ins Vereinszentrum des SBB. Koch- und Abwaschgruppen waren schnell eingeteilt. Während die Kochgruppe uns fleißig ein leckeres Essen zauberte, hat die Abwaschgruppe schon mal ein paar der mitgebrachten Spiele ausprobiert. Zu essen gab es Nudeln mit Tomatensoße. Es hat allen sehr gut geschmeckt. Danach hat uns Tobias Wolf einen sehr interessanten Vortrag über das BigWall-Klettern gehalten. Wir erfuhren zum Beispiel was man alles für so ein Unternehmen braucht und wie ein Tag oben an der Wand aussieht. Nach dem Vortrag konnten wir noch selbst ausprobieren wie es sich in einem Portaledge liegt.

Ein Portaledge ist eine Plattform, welche in der Wand aufgehangen werden kann und auf der man in BigWalls schläft. Nachdem sich Tobias verabschiedet hatte haben wir noch lange miteinander gespielt, bis auch der letzte Kletterer gegangen war. Als die Halle dann geschlossen war bauten wir unser Nachtlager auf. Wir haben uns mit Hängematten in den Boulderraum gehangen. Die Ösen dafür haben wir selbst angeschraubt. Es war ein tolles Erlebnis, eingekuschelt in seinen Schlafsack in den Schlaf geschaukelt zu werden. Am nächsten Morgen sind wir aufgestanden und haben schnell gefrühstückt. Danach sind wir natürlich geklettert. Außerdem konnten wir ausprobieren wie schwer es ist, mithilfe einer Handsteigklemme eine senkrechte Wand hoch zu klettern oder wie eine man bei Routen mit mehreren Seillängen sichert. Um 15:00 waren die BigWall-Tage dann leider zu Ende. Auf die Frage wie es war, konnten wir alle nur mit super antworten.


Maiklettern (Mai, 2015)

(von Linda)

Juhu… endlich wieder Kletterwetter!!! Und das wollten auch wir vom JSBB beim diesjährigen Maiklettern vom 8. bis 10. Mai ausgiebig nutzen.
Und so reisten einige „kletterwütige“ Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene am Freitagabend zur SBB-Hütte im Bielatal. Am Samstagmorgen ging es dann richtig los: Nach ein paar Kennenlernspielen starteten wir endlich zum Fels – heute die Falkenwand. Hier fanden alle ausreichend Potential: Die Einen probierten sich z.B. erfolgreich am SW-Weg des Hinteren Dürrebielewächters, die Anderen wählten Joint Venture auf die Falkenwand. Leider unterbrach uns ein Regenschauer am Nachmittag in unserer Klettereuphorie, sodass wir frühzeitig den Weg zur Hütte antraten. Doch auch hier verging der Rest des Tages bei Essen kochen, Karten spielen, Biertischklettern und interessanten Gesprächen wie im Fluge.
Am Sonntagmorgen war die Stimmung vorerst gedämpft. Draußen war es vom Regen des Vortages noch etwas feucht. Da konnten wir nur abzuwarten und Sonne sowie Wind zu kräftigen Taten ermutigen. Bei Hüttenputz und Aufräumarbeiten verging aber auch der Vormittag schneller als gedacht. Am Nachmittag war es uns noch gegönnt ein paar freistehende Gipfel in der Felsengasse zu besteigen.
Zusammengefasst hatten wir ein schönes Wochenende mit vielen neuen Begegnungen, auch wenn wir uns noch ein etwas trockeneres Kletterwetter gewünscht hätten. Aber wir wollen uns überhaupt nicht beschweren, denn schließlich ist sowieso immer alles anders als geplant. Vielleicht hat der ein oder andere nun auch Lust im nächsten Jahr oder schon beim Herbstklettern dabei zu sein. Ich kann euch nur dazu ermutigen.


Winterferienprogramm 1. Ferienwoche (Februar, 2015)

(von Max)

In der ersten Winterferienwoche haben wir am Winterferienprogramm des JSBB im Vereinszentrum teilgenommen. Wir waren Klettern, Wandern, Bouldern, Schwimmen, Geocachen und haben noch viele andere Dinge zusammen erlebt. Dadurch wurde es eine sehr abwechslungsreiche und spannende Woche für uns. Gemeinsam vertieften wir unsere Kletter- und Sicherungskenntnisse. So hatten wir die Möglichkeit eigene Wege im Boulderbereich zu schrauben und das Innenleben der Kletterwände zu erkunden.
Highlight der Woche war eine Übernachtung im Vereinszentrum. Nachdem die Halle schloss, veranstalteten wir eine Schnipseljagd in der finsteren Halle. Nach einigen kreativen Kletteraufgaben gelang es uns alle Teile des Rätsels zusammenzusetzen. Als Belohnung winkte uns ein Sack voller Süßigkeiten.
Zum Abschluss genossen wir ein Schwingen mit der Tarzanschaukel. Besonders in Erinnerung bleiben wird uns die Seilbahnfahrt durch die Halle und der Sprung in die Tiefe.
Wir hoffen, dass im nächsten Jahr erneut eine solche Veranstaltung stattfinden kann.


Skiwochenende Rugiswalde (Januar, 2015)

(von Max)

Wir hatten die Hoffnung auf Schnee schon fast aufgegeben, Wanderungen und einen Schwimmhallenbesuch eingeplant. Doch Pünktlich zu dem vom JSBB ausgeschriebenen und organisierten Skiwochenende fiel der ersehnte Schnee, sodass wir uns auf die Loipe und den Abfahrtshang wagen konnten. Für die 3 Tage mieteten wir uns die Hütte des Sachsenforsts, eine halbe Stunde vom Dorf entfernt. Gemeinsam kochten und spielten wir in der sehr geräumigen Baude. Mit 12 Teilnehmern und 4 Betreuern war die Unterkunft gerade mal halbvoll.
In 2 Gruppen begaben wir uns am Samstag Richtung Skigebiet die einen zum Lift, die anderen zur Loipe. Hang und Langlaufstrecke waren wunderbar präpariert. Nachdem es in der Nacht einigen Neuschnee gegeben hatte, waren dies nun ideale Voraussetzungen für einen Skitag. Für viele von uns war es der Erste Skifahren dieses Winters.
Ich konnte mir selbst noch einige Tricks von meiner Langlaufgruppe abschauen. Tapfer fuhren wir 2-mal die zugegebenermaßen kurze Runde, von der aus wir jederzeit die Piste im Blick hatten. Die Abfahrtsgruppe stürzte sich voller Elan den Hang hinunter, manche mehr, manche weniger elegant. Allerding waren wir nicht allein auf der Piste. Das hervorragende Wetter lockte viele Skifahrer nach Rugiswalde.
Am Ende des Tages waren wir alle erschöpft und glücklich, wieder in der Hütte angekommen zu sein. Ähnlich wie in der vorangegangen Nacht gab es auch von Samstag auf Sonntag reichlich frischen Schnee, sodass wir vor unserer Rückfahrt einen weiteren wunderbaren Skitag in Rugiswalde erleben durften.