Hannes Herrmann ist neuer Geschäftsführer des SBB

Seit 1. März 2022 hat der Sächsische Bergsteigerbund (SBB) einen neuen hauptamtlichen Geschäftsführer an der Spitze unserer Geschäftsstelle. Sein Name: Hannes Hermann. An dieser Stelle will er sich den Mitgliedern des SBB, gern selbst vorstellen. Erfahrt mehr über seine Person, seine bisherige berufliche Laufbahn und über seine Motivation, sich für den SBB zu engagieren.

Einen Großteil meiner 33 Lebensjahre habe ich in Dresden und Umgebung verbracht. Als Kind war ich oft auf den Wegen und Stiegen der Sächsischen Schweiz unterwegs. Eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann war dann mein Start ins Berufsleben. Nach abgeschlossener Ausbildung und der Absolvierung des Zivildienstes brach ich auf, die Welt zu entdecken. In den anschließenden sieben Reisejahren habe ich wunderbare Erfahrung auf fünf Kontinenten gesammelt und in verschiedensten Bereichen gearbeitet.  

An meinen freien Tagen zog es mich immer wieder in die Natur und in die Berge. Auf vielen Wander- und Trekkingtouren war ich u. a. in Tasmanien, Kanada, den Anden und Patagonien unterwegs. Letztendlich landete ich in Neuseeland. Auf diesen vielen Reisen hat mich die kompromisslose Zerstörung der Natur über alle Kontinente hinweg verfolgt. Diese Bilder und Geschichten haben in mir den inneren Antrieb geweckt, meine Fähigkeiten zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen einzusetzen und meine Mitmenschen für die Umwelt zu begeistern.

Seit meiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2017, war ich bei der Regionalgruppe einer großen Umwelt- und Naturschutzorganisation tätig. Zuerst als Projektkoordinator und zuletzt in der zentralen Verantwortung als Geschäftsleiter. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen war mir wichtig, mich weiterhin für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur in meiner Heimat Sachsen einzusetzen. Wandern und Bergsteigen bedeutet für mich Leben, Kraft tanken und in Symbiose mit der natürlichen Umgebung zu sein. Ich habe mich für die Arbeit beim SBB entschieden, weil ich dazu beitragen möchte die Tradition des Bergsports zu bewahren und gleichzeitig die unter starken Nutzungsdruck und vom Klimawandel geschädigten Naturräume aus einer starken Organisation heraus zu schützen. 

Als zentrale Aufgabe sehe ich dabei, insbesondere auch junge Menschen für den Sport und gleichzeitig für die Natur zu begeistern sowie ihre individuelle Entwicklung zu fördern. Auf diesem Weg werden weitere Generationen an Bergfreunden die Natur für sich entdecken, Freundschaften fürs Leben schließen und sich weiter für den Erhalt unseres Arbeitsgebietes – die Sächsische Schweiz – aber auch andere Bergwelten einsetzen.

Nun freue mich auf die Zusammenarbeit mit den fleißigen Mitarbeitenden, engagierten Ehrenamtlichen und Partnerorganisationen um diesen Herausforderungen entgegen zu treten und gemeinsam eine Lebenswerte Zukunft zu gestalten.