Peter Rüger

Geboren wurde ich am 26.11.1964 in der sächsischen Industrie-Kleinstadt Glauchau und wuchs dort auf.  Schon als Kind wurde ich im Urlaub mit dem Sächsische-Schweiz-Virus infiziert, eine Immunität dagegen konnte und wollte ich nie entwickeln.

1985 ging ich zum Studieren nach Dresden, dort begann damals meine Kletterkarriere und die Sächsische Schweiz wurde meine zweite Heimat.

Seit 2015 arbeite ich als selbständiger Reiseveranstalter und Reiseleiter.

Bergsportliche Entwicklung

Nachdem Sport in der Schule für mich eher ein Misserfolgserlebnis und frustrierend war, hatte ich mit dem Klettern erstmals Freude an körperlicher Herausforderung. Außerdem fand ich in meiner „Felsenheimat Elbsandsteingebirge“ viele Freunde, steckte andere mit meiner Kletterfreude an – nicht zuletzt meine Frau, mit der ich seit über 35 Jahren eine erfolgreiche, beständige und glückliche Seilschaft bilde, nicht nur am Fels.

Ich klettere (in der Regel im Vorstieg) nicht besonders schwer, aber das ist für meine Begriffe auch nicht das entscheidende, wenn man sich der Herausforderung des spezifisch Sächsischen Kletterns stellt.  Tolle Wege, an die ich mich gern erinnere, sind solche Klassiker wie die Weinertwand, die Westkante an der Steinschleuder oder der Alte Weg auf die Heringsgrundnadel. Außerdem kann ich mich für etwas ausgefallene Projekte begeistern, wie die Klettergebietstour durch alle 13 Klettergebiete der Sächsischen Schweiz, Wandern bei Vollmond oder auch eine 100km-Wanderung.

Daneben bin ich gern wandernd in Gebirgen in ganz Europa unterwegs.

Meine Ziele für die Vorstandsarbeit 2020 bis 2023

Als zentrale Aufgabe betrachte ich es, dass der SBB das Sächsische Klettern einerseits bewahrt, aber auch so entwickelt, dass es sich als spezifische Tradition zu behaupten vermag, vor allem aber, dass es in der Sächsischen Schweiz auch überhaupt in dem bisherigen Umfang weiter betrieben werden kann. Die letzten Monate haben uns gezeigt, dass gerade das bei steigendem touristischen Nutzungsdruck einerseits und den Folgen des großflächigen Waldsterbens andererseits eine echte Herausforderung wird.

Meiner Meinung nach sollte unser Verein noch mehr in unsere Angebote für junge Menschen intensivieren, auch wenn wir da schon viele und gute Angebote haben. Denn dabei geht es um die Mitglieder des Vereins von morgen, die, auch wenn ihre persönliche Klettergeschichte vielleicht in der Halle beginnt, die Tradition des sächsischen Kletterns weitertragen sollen.

Schließlich müssen wir uns als SBB mit dem Thema Klettern als olympische Sportart stärker auseinandersetzen. Die Frage wird uns begleiten, denn es wird die breite gesellschaftliche Wahrnehmung unseres Sports künftig prägen. Ablehnen oder auf den Zug voll aufspringen – dazwischen gibt es viele Möglichkeiten und Facetten. Diese gilt es gemeinsam abzuwägen und dann fundierte Entscheidungen zu treffen.

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Erster Vorsitzender