Gebietsbetreuung

Da wir durch unsere Leidenschaft für’s Klettern, Wandern und andere Aktivitäten viel draußen in der Sächischen Schweiz unterwegs sind, liegt uns dieses Gebiet besonders am Herzen und wir engagieren uns gern ehrenamtlich für die Erhaltung dieser herrlichen Landschaft. Neben der Gremienarbeit, die in vielen AG’s des SBB und in der AG Wanderwege Sächische Schweiz stattfindet, packen wir auch handfest zu: ihren Anfang nahm die Gebietsbetreuung durch den SBB bei den Kletterklubs, die sich um ihre Klubgipfel kümmern.

Inzwischen ist unser Engagement vielfältiger geworden. So gibt es immer wieder Arbeitseinsätze zu verschiedenen Themen, die mit Mitgliedern, Klubs und in enger Abstimmung mit der Nationalparkverwaltung bzw. dem Forstbezirk Neustadt organisiert werden.

Ein wichtiger Punkt sind die Wege in der Sächischen Schweiz. Unser Interesse ist es, dass auch weniger frequentierte Wege und Zustiege, ihre Befestigungen und Begrenzungen intakt sind. Wir wollen, dass mögliche Unfallgefahren zielgerichtet beseitigt werden, aber auch eine durch unnötige wilde Ausweichpfade, abrutschende Balken und Geländer verursachte Zerstörung der Bodenflora vermeiden.

Wenn Ihr bei Euren Touren Beschädigungen und Gefährdungen feststellt, macht ein Foto, schreibt uns die Stelle auf (wenn möglich auch mit GPS-Daten) und meldet es in der Geschäftsstelle, unter wegeschaden@bergsteigerbund.de oder tragt die Daten direkt auf der SBB-Webseite ein. Die Meldungen werden gesammelt, an die zuständigen Stellen weitergeleitet und der Verlauf der Bearbeitung verfolgt.

Mit der AG Freischneiden engagieren wir uns für das naturverträgliche Freischneiden der Gipfel, wollen Gefahren durch nicht mehr standsichere Bäume eindämmen und illegale Baumfällungen verhindern. Es gibt auch die Möglichkeit, eine Gipfelpatenschaft zu übernehmen.

Seit vielen Jahren engagieren wir uns für den Wanderfalkenschutz und freuen uns über Hilfe bei der Bewachung der Horste.

Eine schöne und beliebte Tradition sind inzwischen auch die  Baumpflanzaktionen z. B. im Bielatal, geworden. Wir pflanzen jedes Jahr ca. 2000 Tannen und helfen so beim Waldumbau der Fichtenreinbestände mit.